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Maklerprovision 2024: Alles, was Käufer und Verkäufer wissen müssen

Ein Immobilienmakler übergibt einem Kunden einen Schlüsselbund. Im Hintergrund sind weitere Personen sowie Dokumente und ein Modell eines Hauses auf dem Tisch zu sehen. Der Schlüsselübergabeprozess symbolisiert den erfolgreichen Abschluss eines Immobilienkaufs oder -verkaufs, der oft mit der Zahlung einer Maklerprovision verbunden ist.

Die Frage nach der Maklerprovision wirft immer wieder Unsicherheiten bei Immobilienkäufern und -verkäufern auf. Wer zahlt sie? Wie hoch ist sie? Und kann man sie verhandeln? In diesem Artikel klären wir die wichtigsten Fragen rund um die Maklerprovision, damit Sie gut informiert in Ihren nächsten Immobilienkauf oder -verkauf gehen können.


Wer zahlt die Maklerprovision?

Seit dem 23. Dezember 2020 gilt in Deutschland ein neues Gesetz, das die Verteilung der Maklerprovision beim Immobilienverkauf regelt. Grundsätzlich teilen sich Käufer und Verkäufer die Provision paritätisch. Das bedeutet, dass beide Parteien jeweils 50 % der Maklerkosten tragen müssen. Diese Regelung gilt jedoch nur für den Verkauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern. Bei gewerblichen Immobilien oder Mehrfamilienhäusern kann die Provision weiterhin frei verhandelt werden​.


Wie hoch ist die Maklerprovision?

Die Maklerprovision variiert je nach Bundesland und beträgt in der Regel zwischen 5 % und 7 % des Kaufpreises zuzüglich Mehrwertsteuer. In Bayern und Baden-Württemberg liegt die Provision oft bei 7,14 %, während sie in Bremen, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern bei 5,95 % liegt​​.


Ist die Maklerprovision verhandelbar?

Ja, die Höhe der Maklerprovision ist verhandelbar. Die tatsächliche Höhe hängt oft von der Marktlage und der Attraktivität der Immobilie ab. In beliebten Lagen sind Makler eher bereit, die Provision zu senken, während in weniger gefragten Gebieten die Verhandlungen schwieriger sein können​.


Wann muss die Maklerprovision gezahlt werden?

Die Maklerprovision wird erst fällig, wenn der Makler seinen Auftrag erfolgreich abgeschlossen hat, also wenn der Kaufvertrag unterschrieben ist. Es ist wichtig, dass die Tätigkeit des Maklers ursächlich für den Vertragsabschluss war​​.


Warum sollte ich eine Provision für einen Makler zahlen?

Ein Makler bringt Fachwissen und Marktkenntnisse mit, die den Verkaufsprozess erheblich erleichtern können. Sie übernehmen die Vermarktung der Immobilie, die Organisation von Besichtigungen und die Verhandlungen mit potenziellen Käufern. Dies spart Zeit und kann oft einen höheren Verkaufspreis erzielen.


Kann ich die Maklerprovision von der Steuer absetzen?

Ja, in bestimmten Fällen kann die Maklerprovision steuerlich geltend gemacht werden, insbesondere wenn die Immobilie vermietet wird oder im Rahmen einer beruflich bedingten Umzugsmaßnahme gekauft wird. Es ist ratsam, sich hierzu von einem Steuerberater beraten zu lassen


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Maklerprovision eine wichtige Rolle im Immobiliengeschäft spielt und es sich lohnt, gut informiert zu sein. Indem Käufer und Verkäufer die Provision paritätisch teilen, wird Transparenz und Fairness im Prozess gefördert. Haben Sie Fragen zur Maklerprovision? Hinterlassen Sie einen Kommentar oder kontaktieren Sie uns.

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